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Europaplatz Berlin-Hauptbahnhof
Ergänzung des Verkehrs- und Erschliessungskonzeptes
| Auftraggeber: |
Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung |
| Partner: |
IVAS Ingenieurbüro für
Verkehrsanlagen und -systeme, Dresden |
| Fläche: |
2,8 ha |
| Studie |
2011 |
Mit Umsetzung des städtebaulichen Konzeptes der Europacity erlangt
der Europaplatz als Naht- und Verknüpfungsort zwischen Stadtquartier
und Hauptbahnhof eine herausragende Stellung im Stadtgefüge.
Die künftige Verdichtung von Verkehrsabläufen und Publikumsströmen
an diesem Ort verlangt einen besonderen und ausgewogenen Umgang mit
dem Freiraum. Ziel ist es, eine gestalterische Einheit von verkehrstechnisch
dominierten Flächen und den nicht überfahrbaren Freiräumen
zu erreichen. Aufgrund der begrenzten geometrischen Variabilität
der Fußgängerflächen werden großzügige
zusammenhängende Platzflächen vorgeschlagen, in die die
Verkehrsanlagen
dezent integriert werden.
Der nördliche Platz wird von einer kleineren Rasen- und einer
großen Platzfläche belegt. Ein locker gruppiertes Baumband
vor den künftigen Hochbauten akzentuiert die Promenade und erzeugt
einen kleinräumigen Platzraum, der intensiv aus den EG-Zonen
der Gebäude bespielt werden kann. Die Pflanzung der Bäume
erfolgt in leicht überhöhten Pflanzbeeten mit umlaufender
Kante, die gleichzeitig als Sitzelemente fungieren. Neben dem nicht
überfahrbaren Platzbereich sind die Stellflächen für
Reise- und Linienbusse eingeordnet.
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