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Industriemuseum Chemnitz
| Bauherr: |
Stadtverwaltung Chemnitz /
Zweckverband Industriemuseum |
| Fläche: |
2,2 ha |
| Fertigstellung: |
1. BA 2002, 2. BA 2006 |
Auf dem Gelände ehemaliger Maschinenbaufabriken
entstand unter Verwendung noch erhaltener Gebäudeteile das Industriemuseum
Chemnitz. Die südlich gelegenen Freianlagen übernehmen einerseits
Funktionen der Museumsnutzung und sind andererseits Vorhalteflächen
für spätere Erweiterungsbauten. Weitläufige Ziegelschuttflächen
stehen symbolisch für die Konversion der Industriearchitektur, das
Abrissmaterial der Gebäude wurde in anderer Form wieder nutzbar
gemacht. Die zentral gelegene Multifunktionsfläche aus "Ziegelrasen"
steht für Veranstaltungen und Ausstellungen zur Verfügung, in den
Boden wurden die Gleisanlagen der Museumsbahn integriert. Nach Süden
wurden die höher gelegenen Bahnanlagen mit einer "Rasentribüne"
(Erdböschung) teilweise in die Nutzung einbezogen. Ausstattung und
Oberflächen orientieren sich an der industriellen Geschichte des
Ortes.
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