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Marienplatz
Görlitz
| Bauherr: |
Stadtverwaltung Görlitz
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| Förderung: |
Allianz-Stiftung, München |
| Fläche: |
0,3 ha |
| Wettbewerb: |
2000 - 1. Preis |
| Fertigstellung: |
2002 |
| Auszeichnung: |
Deutscher Landschaftsarchitekturpreis 2003,
Würdigung |
Zur Umgestaltung des Marienplatzes und der angrenzenden
Straßenräume wurde ein Konzept entwickelt, das die besondere Lage
zwischen Wallanlage und historischer Platzfolge der Innenstadt berücksichtigt.
Mit der Neuordnung der Verkehrsflächen entstand ein großzügiger Stadtraum,
der funktionell und gestalterisch in drei Zonen gegliedert ist. Die
nördliche Zone am historischen "Frauenturm" verdeutlicht den Übergang
in die Altstadt. Die mittlere Zone wird als Aktionsfläche flexibel
nutzbar gestaltet und bleibt frei von größeren Einbauten. Das Baumdach
im Süden schließt den Platzraum und wird zum Ort der Ruhe und Beobachtung.
Die Wasserspiele des neuen "Stadtgrabens" - eine moderne Adaption
der historischen Wallanlagen - werden zum belebenden und identitätsstiftenden
Element.
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