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Landesgartenschau Zittau-Olbersdorf
| Bauherr: |
LGS GmbH
(Stadt Zittau/Gemeinde Olbersdorf) |
| Fläche: |
30 ha |
| Bausumme: |
4,75 Mio EUR |
| Fertigstellung: |
1999 |
Das Ende des Braunkohlenbergbaus war die Geburt einer völlig neuen
Landschaft in der "Grube Olbersdorf". Parallel zur bergbaulichen Sanierung
entstand auf 30 ha des ehemaligen Tagebaus - direkt am Ufer des gefluteten
Sees - ein weitläufiger Landschaftspark. Für die Landesgartenschau
wurde ein Freiraumkonzept entwickelt, das den Wandel der Kulturlandschaft
in exemplarischer Weise dokumentiert: Erhalten gebliebene Landschaftsfragmente
- ehemalige Böschungen, Bachläufe und Wasserbecken - wurden wie seltene
Fossilien "herauspräpariert" und stehen heute neben modernen Gärten
und Spielanlagen, den Vorboten einer zukünftigen Freizeitlandschaft.
Am Südufer des Sees entstanden die Uferpromenade, öffentliche Plätze
und ein 260m langer Bootssteg. Mit der Eröffnung der Gartenschau wurde
1999 das Gelände als erster sanierter Tagebau in den neuen Bundesländern
aus der Bergaufsicht entlassen und der Nachnutzung übergeben.
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