Most, 2024

In den 1970er Jahren wurde das historische Zentrum von Most abgetragen, um die darunterliegende Braunkohle in einem Tagebau zu erschließen. Als die „Neue Stadt“ im Geiste der Moderne angelegt wurde, war der Zentralpark ein wichtiger Teil des städtebaulichen Konzeptes. Und so ist es ein Ziel der Neugestaltung, den Bestand zu respektieren und insbesondere auch den reichhaltigen Baumbestand als die prägende räumliche Struktur zu nutzen. Jedoch wurden einige Elemente neu hinzugefügt, um den Park vielfältiger nutzen zu können. Das Café, die Bühne sowie verschiedene Spielmöglichkeiten machen ihn nunmehr zu einem attraktiven Ort der Begegnung. Die weißen „Terrassenwege“ stärken die querenden Wegebeziehungen und sind gleichzeitig Orte des Aufenthaltes. Sie folgen in ihrer Linienführung der vorhandenen Topografie, die horizontale Lage der Höhenstufen symbolisiert die Abfolge der Bodenschichten bis zur Freilegung der Kohleflöze. Das vorhandene Wasserbecken, für viele Bürger der Stadt ein Ort von Kindheitserinnerungen, wurde in leicht veränderter Form saniert, die im Park vorhandenen Kunstwerke sind weitgehend an ihren Standorten erhalten geblieben.

Bauherr: Stadt Most und Karel Komárek Familienstiftung Fläche: 5,0 ha Wettbewerb: 1. Preis, 2020 Fertigstellung: 2024 Architekt: Atelier Hoffman
Parkanlage Wasserkunst
Park Střed, Most
Park Střed, Most
Park Střed, Most
Park Střed, Most
Park Střed, Most
Park Střed, Most
Park Střed, Most
Park Střed, Most
Park Střed, Most
Park Střed, Most
Park Střed, Most
Park Střed, Most
Park Střed, Most
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