重新设计一个城市内部的公园空间
柏林, 2020年
Thematisch steht die Anlage in einer Beziehung zu den Freiflächen an der Jüdischen Akademie, insbesondere dem Ort der ehemaligen Sternwarte mit dem historischen Höhenfestpunkt, worauf ja auch bereits die Namensgebung nach dem Geodäten Friedrich Wilhelm Bessel (1784 1846) hinweist.
Besselbahnen
Die neu eingefügten Wege orientieren sich an noch fehlenden funktionellen Verbindungen und greifen in ihrer diagonalen Führung gleichzeitig das Thema der „Weltlinien“ auf. Ein heller Ortbeton transportiert das Licht auf den „Besselbahnen“ in den Park und bietet robuste Nutzungsmöglichkeiten. Die Verknüpfungsstellen der Wege zum Park verbinden als „Zutrittspunkte“ die Grünflächen allseitig mit der Umgebung.
Teilweise werden am Rand der Wege Aufkantungen als informelle Sitzgelegenheiten hinzugefügt. Auch sie unterstützen den Schutz der Rasenflächen als atmosphärischer, ruhiger Aufenthaltsraum.
Wunschbrunnen
Die in das Wasserspiel eingefügten Worte dokumentieren die Vielfalt der Kulturen in den angrenzenden Quartieren. Sie sind ganz persönliche Beiträge der hier lebenden Menschen und werden in verschiedenen Sprachen niedergeschrieben. Der „Wunschbrunnen“ entsteht in seiner konkreten Ausformung in einem partizipativen Prozess. Er ist Ergebnis der gemeinschaftlichen Mitwirkung von Bürgern mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund und ebenso ein Abbild individueller Lebenswelten.
Kometenschweif
Wie der Schweif eines Kometen leuchten im Frühjahr achtzigtausend weiße Krokusse in den Rasenflächen.